Begeisternde Saison mit "Kalter weißer Mann"

In mancher Hinsicht ungewöhnlich war die diesjährige Theatersaison des Piustheaters: noch nie waren die 9 Vorstellungen so früh ausverkauft wie in diesem Jahr. Noch nie stand auf der Piustheater-Bühne eine echte Kirchenorgel (übers Dach des Piushauses mit einem Peterburs-Schwerlastkran gehoben). Und noch nie musste ein Hauptdarsteller mitten in der Saison aus gesundheitlichen Gründen vertreten werden.

Mag mancher vielleicht im Vorfeld befürchtet haben, bei einem Theaterstück, das im Gewand einer Trauerfeier daher kommt, müsse es an Witz und Spaß fehlen: weit gefehlt!  Das Stück "Kalter Weisser Mann" von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob (bei G. Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH) erwies sich als  überaus temporeiche Komödie mit viel Wortwitz und -akrobatik ("Die Glocke": "Fast wie in einem Improvisationstheater") und mit durchaus unerwarteten Wendungen um eine aktuelle politische und gesellschaftliche Debatte um's Gendern, um Sensibilität in der Sprache generell. Das Publikum war je nach Situation mit Lachsalven, Beifallsstürmen und auch nachdenklicher Stille dabei.

Geschäftsführer "in spe" Horst Bohne (Friedemann Dressler) gerät von Anfang an mit seiner Kollegin (Olesia Heide-Wenk) und dem Social-Media-Experten (Sebastian Wenk) aneinander.

Neu auf der Piustheater-Bühne in diesem Jahr: Verena Wichert als Praktikantin Kim mit sehr eigenen Vorstellungen von work-life-balances.

Den Schlussapplaus des durchgehend begeisterten Publikums nahmen die Aktiven (v.l.) Verena Wichert, Sebastian Wenk, Olesia Heide-Wenk, Friedemann Dressler, Heike Effertz, Achim Wenk und Regisseur Holger Kardinahl, sowie "Organistin" Kathrin Kardinahl entgegen. 

Holger Kardinahl ersetzte in drei Aufführungen den krankheits-bedingt ausgefallenen Friedemann Dressler. Möglich war dies durch unser wunderbares Technik-Team, das flugs zwei Teleprompter am Bühnenrand installierte und so den Einsatz unseres Regisseurs als "Bohne-Ersatz" ermöglichte.

Wie in jedem Jahr kommen die Einnahmenüberschüsse lokalen gemeinnützigen und sozialen Projekten zugute.

Diesmal wird das Piustheater mit einer Spende unterstützen:

- das Frauenhaus Gütersloh, das schutzsuchenden Frauen Zuflucht bietet,

- den Förderverein des Wertkreises Gütersloh der seinen Athletinnen und Athleten mit Behinderungen die Teilnahme an den "Special Olympic 2026" ermöglichen möchte,

- das Jugendhaus St. Pius, das mit Kochkursen und gemeinsamen Mahlzeiten Jugendlichen Gemeinschaft und Freude schenkt.

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